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Wege, die zur Weisheit führen, gibt es viele, und niemand von uns weiß wirklich, welcher Weg für ihn der richtige ist. Letzten Endes aber führen alle Wege, mögen sie noch so verschieden sein, zu der einen Wahrheit, zur Erkenntnis, zur göttlichen Weisheit (Theos - Gott; Sophia - Weisheit). Grundvoraussetzung ist, daß wir uns überhaupt auf den Weg machen und bemühen, durch Selbsterfahrung das zu verstehen, was uns die großen Weisheitslehrer, Philosophen und Denker an Erkenntnissen hinterlassen haben. Denn oft bleibt es leider beim Bücherstudium, und es werden nur mehr und mehr Informationen gesammelt, ohne daß die dabei gewonnenen Erkenntnisse in die Tat umgesetzt werden. ”Wir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem” stellte Roman Herzog 1997 in einer Rede in Berlin fest.

Ansichten und Einsichten alleine haben noch nie etwas bewegt. Wenn uns der Wille und der Mut fehlt, gewonnene Erkenntnisse umzusetzen, dann kann sich in unserer Beziehung, unserer Ehe, unserer Familie, an unserem Arbeitsplatz, in unserer Umgebung, unserem Land und letztendlich in der Welt nichts zum Besseren ändern. 

Deshalb:
Jetzt ist Bewegung, Anwendung und Umsetzung angesagt!

Wir haben aus vielerlei Erfahrungen der Vergangenheit unsere Konsequenzen gezogen und die seit 1986 bestehende Theosophische Informationsstelle umbenannt in

THEOSOPHIE IN BEWEGUNG

Denn:

Theosophie ist Weisheit, die gelebt werden will.
Theosophie besteht nicht allein aus Buchstaben auf weißem oder vergilbtem Papier,

Theosophie will im Y bewegt werden!

Theosophie will Menschen inspirieren
und das geht leichter von Herz zu Herz als von Verstand zu Verstand.

Aber wie können wir Theorie und Praxis verbinden?

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